Vergangenen Mittwoch lud die Junge Wirtschaft Uni-Linz an die JKU zu einem ganz besonderen Vortrag des österreichischen Extremradsportlers und jüngsten Race Across America (RAAM) Gewinner aller Zeiten, Christoph Strasser.
Das Race Across America gilt als das längste und härteste, wahrscheinlich auch als das verrückteste, Radrennen der Welt. Dieses Extremradrennen führt nonstop von der West- zur Ostküste Amerikas.
Zu Beginn des Film- und Fotovortrags stand gleich eine große Frage im Raum: „Wer kann sich vorstellen 8 bis 9 Tage auf dem Rad zu sitzen und dabei etwa 5000 Kilometer zurückzulegen…und das fast ohne Schlaf?“
In den folgenden zwei Stunden sprach der 29-jährige Christoph Strasser, der bereits Titel wie Ultra Radmarathon Weltmeister und Vize Europameister sein Eigen nennen kann, unter anderem über seinen ersten Antritt beim Race Across America im Jahre 2009, bei dem er aufgrund einer Lungenkrankheit das Rennen auf halber Strecke beenden musste, und seinen erneuten Versuch im Jahre 2011.
Dabei schilderte er, wie man sich auf solch ein Rennen vorbereiten kann, sowohl physisch als auch psychisch, welche mentalen Tricks er anwendet, um sich sein Ziel ständig vor Augen zu halten, und wie es sich anfühlt als erster, mit 16 Stunden Vorsprung, ins Ziel einzufahren.
Neben dem interessanten Erlebnisbericht schilderte der Linzer Sportmediziner Dr. Mag. Rainer Hochgatterer, welche medizinischen und wissenschaftlichen Aspekte hinter solch einer Leistung stecken. Der Sportmediziner begleitet den Extremradsportler seit mittlerweile 4 Jahren und war auch Teil der 11-köpfigen Mannschaft, die als Betreuerteam beim RAAM 2011 stets um das Wohlergehen ihres Schützlings bemüht war. Denn, was der Extremradsportler auch mehrmals betonte, ohne die Unterstützung des Teams wäre solch ein Rennen nicht durchführbar.




